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Zehn gängige Diamantschliffformen

Zehn gängige Diamantschliffformen 1

Runder Schnitt

Form: Rund

Schliff: Brillant

Ursprung: 1919

Der Rundschliff ist der beliebteste Diamantschliff und bekannt für seine perfekte Symmetrie und optimale Lichtreflexion. Dieser Schliff wurde erstmals 1919 vom polnischen Mathematiker Marcel theoretisch berechnet, der die Formel für einen Diamantschliff entwickelte, der die maximale Lichtmenge reflektiert. Der runde Brillantschliff, auch als „Idealschliff“ bekannt, weist 57 oder 58 Facetten auf, die in einem bestimmten Muster angeordnet sind. Dieser Schliff umfasst insgesamt 58 Facetten: Tafel, obere Rundiste, untere Rundiste, Sternfacetten und Kalette. Bei Diamanten unter 25 Punkten wird die Kalette weggelassen, sodass 57 Facetten entstehen.

Zehn gängige Diamantschliffformen 2

Kissenschliff

Form: Rechteckig mit abgerundeten Ecken

Schliff: Brillant

Ursprung: 1977

Der Kissenschliff verdankt seinen Namen seiner Ähnlichkeit mit einem Kissen. Dieser Schliff kombiniert runde und eckige Formen und zeichnet sich durch abgerundete Kanten aus, die ihm ein weiches und elegantes Aussehen verleihen. Mit 58 Facetten war er der Vorläufer des heutigen Brillantschliffs. Im Vergleich: Er weist eine kleinere Tafel, größere Facetten, eine dünnere Rundiste, ein flacheres Gesamtprofil und eine Kalette auf, die in eine kleine Facette geschliffen ist. Von der Tafel aus betrachtet ist im Inneren des Diamanten eine „Höhle“ sichtbar.

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Radiant-Schliff

Form: Rechteckig

Schnitt: Gemischt

Ursprung: 1977

Diamanten im Radiantschliff ähneln wunderschönen Eiskristallen, reflektieren das Licht und funkeln mit einer Brillanz, die fast der von runden Edelsteinen entspricht. Mit seiner rechteckigen Form mit vier geschliffenen Ecken kombiniert der Radiantschliff die hohe Rohstein-Retentionsrate eines Smaragdschliffs mit einer vielseitigen Form und bietet gleichzeitig das außergewöhnliche Funkeln eines runden Brillantschliffs. Der Radiantschliff eignet sich ideal für leicht längliche Rohdiamanten mit abgesplitterten Ecken oder Unvollkommenheiten und bietet eine hohe Steinretention. Beim Fassen ist mindestens eine vierzackige Fassung erforderlich, um die vier geschliffenen Ecken zu sichern und eine sichere und stabile Fassung zu gewährleisten.Zehn gängige Diamantschliffformen 4

Prinzess-Quadratschliff

Form: Quadrat

Schliff: Brillant/Mixed

Herkunft: Mitte des 20. Jahrhunderts

Der Prinzess-Schliff wurde von belgischen Diamantenmeistern erfunden. Aufgrund seiner modifizierten Form, die Merkmale des Treppenschliffs aufweist, kann er auch als Hybridschliff bezeichnet werden. Der Karoschliff hat einen quadratischen oder rechteckigen Umriss und typischerweise 76 Facetten. Es gibt Varianten mit 61, 101 oder 144 Facetten. Der quadratische Brillantschliff mit 101 Facetten ist ein eingetragenes Patent der EFD Diamond Company und wird als Prinzess-Schliff bezeichnet. Der Karoschliff bietet Vielseitigkeit und wird für seine scharfen Winkel und sein markantes quadratisches Erscheinungsbild geschätzt.

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Ovaler Schnitt

Form: Oval

Schliff: Brillant/Strahlend

Herkunft: 19. Jahrhundert

Der Ovalschliff ist eine Variante des Rundschliffs mit einer Rohdiamanten-Retentionsrate von 50 bis 60 % und eignet sich für längliche oktaedrische Rohdiamanten. Bei gleichem Karatgewicht wie andere Edelsteinschliffe zeichnet sich der Ovalschliff durch ein schlankeres Profil mit größerer wahrgenommener Größe und Optik aus. Er schmeichelt Frauen mit schlanken Händen oder kürzeren Fingern, da die längliche, ausgewogene Form des Diamanten die Hand optisch verlängert.

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Birnenschnitt

Form: Birne

Schliff: Brillant/Strahlend

Herkunft: 17. Jahrhundert

Der Tropfenschliff erfreute sich während der Herrschaft Ludwigs XIV. in Frankreich großer Beliebtheit. Historisch gesehen wurden fast 20 % aller renommierten Diamanten in diesem Schliff geschliffen, darunter auch der größte Diamant der Welt: der Cullinan 1. Dieser Schliff eignet sich ideal für Rohdiamanten mit beschädigten oder fehlerhaften Ecken an einem Ende. Die Tropfenform kombiniert Elemente des Rund- und Marquiseschliffs und weist eine abgerundete Oberseite und eine spitze Unterseite auf, die an eine Träne erinnert. Dank ihres facettenreichen Designs entfalten tropfenförmig geschliffene Edelsteine ​​im Licht ihr strahlendes Feuer und Funkeln.

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Herzschnitt

Form: Herzförmig

Schliff: Brillantschliff

Herkunft: Moderne

Herzförmig geschliffene Diamanten zeichnen sich durch eine geringe Gesamttiefe aus und eignen sich daher ideal für unregelmäßig geformte, flachere Rohsteine. Der Herzschliff symbolisiert Romantik und wird wegen seiner markanten herzförmigen Kontur und der aufwendigen Schlifftechnik geschätzt. Symmetrie ist für herzförmige Edelsteine ​​von größter Bedeutung. Ein perfekter herzförmiger Stein sollte auf beiden Seiten vollkommen symmetrisch sein, um seine ästhetische Wirkung und sein ausgewogenes Erscheinungsbild zu gewährleisten.

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Marquise-Brillantschliff

Form: Marquise

Schliff: Brillant/Strahlend

Herkunft: 17. Jahrhundert

Der Marquise-Schliff, auch als Birnenschliff bekannt, ist ein Edelsteinschliff mit langer Geschichte. Diamanten mit diesem Schliff haben spitze Enden, die an einen Obstkern erinnern. Marquise-Schliff-Edelsteine ​​wirken nicht nur elegant, sondern lassen den Stein auch deutlich größer erscheinen als sein tatsächliches Karatgewicht.

Zehn gängige Diamantschliffformen 9

Asscher-Schnitt

Form: Rechteckig

Schliff: Treppenschliff

Ursprung: 1902

Der Asscher-Schliff ist ein nahezu quadratischer Smaragdschliff, der typischerweise bei Diamanten verwendet wird. Benannt nach dem Schleifer Joseph Asscher, zeichnen sich Diamanten im Asscher-Schliff durch ein markantes Treppenschliff-Design und eine achteckige Kontur aus, die das Licht entlang der Stufen fließen lässt und ein faszinierendes Funkeln erzeugt. Der Asscher-Schliff erfreute sich während der Art-déco-Periode der 1920er Jahre großer Beliebtheit.

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Smaragdschliff

Form: Rechteckig

Schliff: Treppenschliff

Herkunft: Antike

Der Smaragdschliff zeichnet sich durch eine rechteckige Form mit facettierten Kanten und Ecken aus, die sich allmählich verjüngen. Licht durchdringt das Innere des Diamanten und erzeugt einen charakteristischen Spiegeleffekt. Seine Facetten unterscheiden sich von runden Diamanten in Winkelanordnung, Form und Größe. Dieser Schliff betont die Tiefe und Transparenz des Diamanten; die flachen Facetten bringen nicht nur seine Brillanz zur Geltung, sondern verkörpern auch eine elegante Mischung aus Noblesse und dezenter Anmut.

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